Shisha & Gesundheit

Anbei seht ihr den in Kooperation mit Blubberhaus durchgeführten Test aus dem Jahre 2002:

 

Ergebnisse unserer exklusiven „Gesundheitstests“ des Shisha-Rauches

Im Internet finden sich viele Aussagen zur Schädlichkeit der Shisha. Praktisch alle  Aussagen fundieren aber auf subjektiven Empfindungen oder persönlichen Meinungen. Der Shisha Shop und Blubberhaus.de schaffen nun Klarheit und haben exklusiv für unsere Kunden in Zusammenarbeit mit dem Kantonalen Labor Lausanne Tests durchgeführt. Hier die Resultate:

Labor

Kurzfassung

Der Rauch einer Shisha mit einem grossen Tabakkopf (P3 bis P9) entspricht der Nikotinmenge von 2 mittelstarken Zigaretten (z.B. Marlboro), d.h. ca. 2 mg. Er besteht zu ca. 95% aus Wasserdampf. Der viele Rauch kann also nicht mit dem Rauch von Zigaretten, Tabakpfeifen oder Zigarren verglichen werden. Es müsste eigentlich mehr von „dämpfen“, als von rauchen gesprochen werden. Der Dampf entsteht durch die Feuchtigkeit im Tabak. Je trockener er ist, desto weniger Rauch produziert die Shisha. Durch den hohen Wassergehalt bindet der Rauch allerlei „Fremdmoleküle“ an sich. Der Teergehalt kann darum mit den konventionellen Methoden nicht gemessen werden. Aufgrund der optischen Erscheinung der Filter nach dem Rauchen lässt sich jedoch sagen, dass die Shisha wesentlich weniger Teer produziert und bis in den Mund durchlässt als Zigaretten.

Das Bild zeigt die Filter nach dem Rauchen. Links nach einer P7 mit Apfeltabak und Metallsieb, rechts nach einer Select Ultra, was ja eine leichte Zigarette ist (Nikotin 0.1 mg, Teer 1 mg).

Shisha im Labor

Die Pfeifengrösse und die verschiedenen Tabaksorten

Die Messungen mit unterschiedlichen Pfeifengrössen und verschiedenen Tabaksorten ergaben keine eindeutigen Trends. Die Zahlen liegen im Bereich der normalen Abweichungen. Die Menge an Wasser bzw. der verwendete Tabak haben also auf die Schädlichkeit eine untergeordnete Auswirkung.

Die Trennung zwischen Tabak und Kohle

Was jedoch eine Rolle spielt ist die Trennung zwischen Tabak und Kohle. Das Metallsieb schneidet eindeutig am besten ab, weil die Verbrennungstemperatur im Tabak am tiefsten ist. Die folgende Tabelle zeigt den Teergehalt relativ (das Metallsieb wurde als 100% angenommen).

Trennung Relativer Teergehalt
Metallsieb 100%
Alufolie 134%
Direktes Auflegen 142%

 

Die Rolle des Wassers und der SäuleImmer wieder wird auch über die Rolle des Wassers spekuliert Hier eine Rechnung dazu:

Nikotingehalt einer 8g „Tabakladung“ 40.0 mg
Nikotingehalt beim Übergang Säule/Schlauch – 2.2 mg
Alufolie – 3.5 mg

Wo ist der Rest von 34.3 mg? 

In der Säule! Die grössere „Filterwirkung“ als das Wasser hat also die Säule. Darum fliesst beim Reinigen auch eine braune Sauce heraus. Aber dennoch sollte auch das Wasser regelmässig gewechselt werden. Es zeigt nach 3 Pfeifen auch eine deutliche Verfärbung Richtung Grün.

Im Labor

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